











Movieman.de Die UFA-Variante von "Titanic" ist filmgeschichtlich interessant, auch wenn heutzutage die deutliche Propaganda der Kriegszeit ggen den britischen Gegner auffällig ist. Schade an der DVD ist, dass kein nennenswertes Hintergrundmaterial produziert wurde, ist die Entstehungsgeschichte des Films doch interessanter als der Film selbst. Immerhin wurde der erste Regisseur Herbert Selpin mitten in der Produktion verhaftet, da er offen das propagandistische Szenario und die deutsche Marine kritisierte. Selpin wurde von der Gestapo verhaftet und wurde tags darauf in seiner Zelle erhängt aufgefunden. Nicht minder interessant sind die Szenen mit der sinkenden Titanic, für die der Luxusliner Cap Arcona einsprang. Mit diesem Schiff sollten 1945 Gefangene des Konzentrationslagers Neuengamme nach Dänemark evakuiert werden, doch die Cap Arcona wurde im Lübecker Hafen Opfer eines alliierten Fliegerangriffs. Kaum jemand an Bord überlebte diesen Angriff. Fazit: Filmhistorisch interessant, jedoch kaum akkurat Moviemans Kommentar: Ein UFA-Klassiker, der angesichts seines Alters durchaus ordentlich daherkommt. Zwar gibt es auch andere derart alte Filme, die heutzutage noch besser aussehen, doch hängt dies nicht immer nur von der Restauration, sondern auch von der Erhaltung des Materials ab. Bei den Extras hätte man sich mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Bild: Die 63 Jahre seit seiner Entstehung kann "Titanic" nicht verbergen. Die Vorlage wird von Kratzern geplagt (00:06:37), die mal mehr, mal weniger stark auffallen. Sehr auffällig sind die relativ hohen Rauschwerte. Rauschen ist durchgängig erkennbar, wobei es in der Intensität wechselt. Von mittelschwer (00:24:25) bis stark (00:12:00) ist alles vertreten. Immerhin wurden scheinbar keine Rauschfilter eingesetzt, was der Kompression zugute kommt. Nur gelegentlich sind inmitten des generellen Rauschens stehende Rauschmuster zu erkennen (00:12:23). Ton: Die Dialoge sind gut verständlich, auch wenn sie manchmal ein wenig verzerrt sind bzw. bei spitzen Lauten zischen. Angesichts des Alters aber durchaus noch in Ordnung. Die Musik ist immer wahrnehmbar, aber nicht aufdringlich. Extras: Der Trailer ist vorhanden und man kann sehen, dass er schon mehr als 60 Jahre auf dem Buckel hat. Der filmische Essay ist mehr ein Potpourri alter UFA-Filme ohne nennenswerten Informationsgehalt. Leider fehlt jedwedes Extra zur filmischen Historie von "Titanic". Selbst Texttafeln hätten hier schon viel bewirken können. Ein echtes Versäumnis. --movieman.de Produktbeschreibung TV-Norm: SDTV 576i (PAL). Sprachversion: Deutsch DD 1.0 Mono
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Details:Movieman.de Die UFA-Variante von "Titanic" ist filmgeschichtlich interessant, auch wenn heutzutage die deutliche Propaganda der Kriegszeit ggen den britischen Gegner auffällig ist. Schade an der DVD ist, dass kein nennenswertes Hintergrundmaterial produziert wurde, ist die Entstehungsgeschichte des Films doch interessanter als der Film selbst. Immerhin wurde der erste Regisseur Herbert Selpin mitten in der Produktion verhaftet, da er offen das propagandistische Szenario und die deutsche Marine kritisierte. Selpin wurde von der Gestapo verhaftet und wurde tags darauf in seiner Zelle erhängt aufgefunden. Nicht minder interessant sind die Szenen mit der sinkenden Titanic, für die der Luxusliner Cap Arcona einsprang. Mit diesem Schiff sollten 1945 Gefangene des Konzentrationslagers Neuengamme nach Dänemark evakuiert werden, doch die Cap Arcona wurde im Lübecker Hafen Opfer eines alliierten Fliegerangriffs. Kaum jemand an Bord überlebte diesen Angriff. Fazit: Filmhistorisch interessant, jedoch kaum akkurat Moviemans Kommentar: Ein UFA-Klassiker, der angesichts seines Alters durchaus ordentlich daherkommt. Zwar gibt es auch andere derart alte Filme, die heutzutage noch besser aussehen, doch hängt dies nicht immer nur von der Restauration, sondern auch von der Erhaltung des Materials ab. Bei den Extras hätte man sich mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Bild: Die 63 Jahre seit seiner Entstehung kann "Titanic" nicht verbergen. Die Vorlage wird von Kratzern geplagt (00:06:37), die mal mehr, mal weniger stark auffallen. Sehr auffällig sind die relativ hohen Rauschwerte. Rauschen ist durchgängig erkennbar, wobei es in der Intensität wechselt. Von mittelschwer (00:24:25) bis stark (00:12:00) ist alles vertreten. Immerhin wurden scheinbar keine Rauschfilter eingesetzt, was der Kompression zugute kommt. Nur gelegentlich sind inmitten des generellen Rauschens stehende Rauschmuster zu erkennen (00:12:23). Ton: Die Dialoge sind gut verständlich, auch wenn sie manchmal ein wenig verzerrt sind bzw. bei spitzen Lauten zischen. Angesichts des Alters aber durchaus noch in Ordnung. Die Musik ist immer wahrnehmbar, aber nicht aufdringlich. Extras: Der Trailer ist vorhanden und man kann sehen, dass er schon mehr als 60 Jahre auf dem Buckel hat. Der filmische Essay ist mehr ein Potpourri alter UFA-Filme ohne nennenswerten Informationsgehalt. Leider fehlt jedwedes Extra zur filmischen Historie von "Titanic". Selbst Texttafeln hätten hier schon viel bewirken können. Ein echtes Versäumnis. --movieman.de Produktbeschreibung TV-Norm: SDTV 576i (PAL). Sprachversion: Deutsch DD 1.0 Mono
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Allgemein | |
|---|---|
Marke | UFA |
Größe | 1.0 |
format | dvd |
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