![Planet der Affen [Special Edition] [2 DVDs]](https://cdn.redbrain.shop/?i=https%3A%2F%2Fwww.zoxs.de%2Fdata%2Fpic%2F10937071_org.jpg&w=330)
![Planet der Affen [Special Edition] [2 DVDs]](https://cdn.redbrain.shop/?i=https%3A%2F%2Fcdn02.plentyone.com%2Fbhgfynjpsi8e%2Fitem%2Fimages%2F685055%2Ffull%2F685055-1755678602.jpeg&w=330)
![Planet der Affen [Special Edition] [2 DVDs]](https://cdn.redbrain.shop/?i=https%3A%2F%2Fwww.zoxs.de%2Fdata%2Fpic%2F10937071_org.jpg&w=330)
![Planet der Affen [Special Edition] [2 DVDs]](https://cdn.redbrain.shop/?i=https%3A%2F%2Fcdn02.plentyone.com%2Fbhgfynjpsi8e%2Fitem%2Fimages%2F685055%2Ffull%2F685055-1755678602.jpeg&w=330)
33 Jahre nach Franklin J. Schaffners Original von 1968, dessen Status als (filmisches) Denkmal weitaus besser intakt ist als die Freiheitsstatue am legendären Ende des Films, ist Fox nach mehreren Versuchen endlich das Remake geglückt. Oder besser gesagt: eine, wie von den Machern immer wieder betont, "Re-Imagination", in der das clever variierte Handlungsgrundgerüst von damals als Spielwiese für ein ebenso triviales wie effektives Shakespeare-Schlachtengemälde mit bereits viel diskutiertem Schlussgag dient. Die ernsthafte Diskussion des Originals über Evolution, Zivilisation und Überlegenheitsanspruch des Menschen musste allerdings launigen Onelinern weichen. Dass "Planet der Affen" mit Mark Wahlberg als funktionalem Charlton-Heston-Ersatz dennoch weit aus dem Gros des US-Sommerangebots herausragt, ist vor allem Verdienst des visuellen Zaubers von Tim Burton und des bahnbrechenden Affen-Makeups von Rick Baker. Affenstark oder einfach nur affig - das ist die Frage, die sich einer weltweiten Fangemeinde stellt, für die "Planet der Affen" (und seine vier zunehmend absurder werdenden Fortsetzungen) als Teil des heiligen Science-Fiction-Dreigestirns (neben "Krieg der Sterne" und "Star Trek") sakrosankt ist. Dankenswerter Weise schert sich Tim Burton in seinem pompösen Affentheater um Denkmalspflege so wenig, wie in seinen anderen Arbeiten um konventionelle Spannungsbögen. Sein filmischer Ansatz ist nicht philosophisch, sondern stets emotional-sensibel: In seinen Welten soll man nicht diskutieren, sondern sich in ihnen verlieren. Deshalb funktioniert sein "Planet der Affen" wunderbar sowohl als eigenständiger Sommer-Actionfilm, aber auch als spannende Variation des Originals, als schrulliger Kommentar, der in seiner Struktur nach Fußnotenprinzip funktioniert und immer wieder die Stützpfeiler des Heston-Films bemüht, um ganz neue Ergebnisse und Entwicklungen folgen zu lassen. Dass sich trotz unverkennbarem Burton-Look die typisch traumhafte Atmosphäre seiner anderen Filme nicht einstellt, mag daran liegen, dass Produzent Richard D. Zanuck die Zügel in der Hand hielt und Burton spät als Auftragsregisseur an Bord kam. Aber gerade, wie es dem Regisseur von "Sleepy Hollow" und "Batman" gelingt, in dem sehr stringent erzählten und von seinem Hauscutter Chris Lebenzon (der auch die großen Jerry-Bruckheimer-Filme schneidet) obendrein mit einem Affenzahn versehenen Krieg der Welten Burtoneske Schrullen und Fetische unterzubringen, macht mehr Freude, als wenn der Regisseur sich nach eigenem Gusto in dem auf den Kopf gestellten Machtverhältnis Mensch/Affe ausgebreitet hätte. Nach einer herrlichen Titelsequenz, in der die Kamera verliebt um die Verzierungen einer Gorilla-Rüstung fährt, setzt die Handlung im Jahr 2029 auf einer Raumstation ein, in der Wissenschaftler die Intelligenz von Affen mit gezielten Trainingsmaßnahmen steigern. Als der Lieblingsschimpanse von Captain Leo Davidson in einem Winzigraumschiff in einem schwarzen Loch verschwindet, jagt der ungestüme Mann ihm hinterher und stürzt in einer Bruchlandung auf einen ihm unbekannten Planeten. Während im Original Charlton Heston und zwei weitere Kollegen sich erst einmal den Weg über unwirtliche Landschaften bahnen mussten und in ihren Gesprächen die Grundlagen für die politischen und gesellschaftlichen Topoi gelegt wurden, hält sich Burton - etwas überhastet - nicht mit Exposition auf, sondern schickt seine Hauptfigur sogleich mitten hinein in die Jagd der Affen auf die als Wilde im Urwald hausenden Menschen. In der Affenstadt, wohin die Gefangenen gebracht werden, findet Burton, was ihn tatsächlich interessiert. Unendlich mehr Faszination als die faden Menschenfiguren (verschenkt: Kris Kristofferson und Ex-Olympia-Nixe Estella Warren, die wenigstens einmal kurz ihre Schwimmkünste zur Schau stellen darf) üben auf ihn natürlich Figuren wie der martialische Schimpansen-General Thade (Tim Roth gibt dem Affen als ständig wutschnaubender Inbegriff purer Aggression Zucker), die aufgeweckte Senatorentochter Ari (Helena Bonham Carter mit der differenziertesten Performance des Films) oder der verschlagene Orang-Utan (Mann fürs Komische: Paul Giamatti). Hier bringt der Regisseur alle Figuren in Stellung, legt den Grundstein für seinen fulminanten Showdown in der Einöde des Planeten, der alles bietet, was Actionfans das Herz übergehen lässt. Erfreuen kann man sich überdies an einem leise angedeuteten Eifersuchtssubplot, in dem Menschenmädchen und Affendame um den Helden buhlen, einem bizarren Auftritt der Burton-Regulars Lisa Marie und Glenn Shadix sowie einer Cameoszene von Charlton Heston als Vater von Thade, in der eine starke Anti-Waffen-Botschaft transportiert wird. Vor allem aber ist "Planet der Affen" der Triumph von Rick Baker: Seine Affenmasken sind absolut atemberaubend und gestatten den Darstellern vorzügliche Leistungen. Dass das Original nicht übertroffen wird, spielt keine Rolle: "Planet der Affen" ist kompetent, versponnen und spektakulär genug, eine Affenregentschaft auch auf Erden zu gewährleisten. ts. Originaltitel: Planet of the Apes Sprache: Deutsch dts/Deutsch DD 5.1/Englisch DD 5.1 Untertitel: Englisch/Dt. f. Hörg. Regie: Tim Burton Darsteller: Mark Wahlberg (Captain Leo Davidson), Tim Roth (General Thade), Helena Bonham Carter (Ari), Michael Clarke Duncan (Attar), Paul Giamatti (Limbo), Estella Warren (Daena), Cary-Hiroyuki Tagawa (Krull), David Warner (Sandar), Kris Kristofferson (Karubi), Erick Avari (Tival), Lucas Elliot Eberl (Birn), Evan Dexter Parke (Gunnar), Glenn Shadix (Senator Nado), Lisa Marie (Nova), Freda Foh Shen (Bon), Charlton Heston (Zaius) Produktion: Richard D. Zanuck Produktionsland: USA Produktionsjahr: 2001 Bildformate: 1:2,35/16:9 Ton: Dolby Surround Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1/dts Laufzeit: 115 min. Filmpreise: Name: Bogey - Box Office Germany Award Jahr: 2001 Kategorie: Silber - 2 Mio. Besucher in 20 Tagen Features: Audiokommentare, Sequenzen mit Vergrößerungsmodus, Darsteller- und Crew-Profile, Multi-Angles-Featurette, Making Of, Fotogalerie, unveröffentlichte Szenen, Musik-Video, Film-Trailer, TV-Spots
Preis jetzt:
Von
Zu
33 Jahre nach Franklin J. Schaffners Original von 1968, dessen Status als (filmisches) Denkmal weitaus besser intakt ist als die Freiheitsstatue am legendären Ende des Films, ist Fox nach mehreren Versuchen endlich das Remake geglückt. Oder besser gesagt: eine, wie von den Machern immer wieder betont, "Re-Imagination", in der das clever variierte Handlungsgrundgerüst von damals als Spielwiese für ein ebenso triviales wie effektives Shakespeare-Schlachtengemälde mit bereits viel diskutiertem Schlussgag dient. Die ernsthafte Diskussion des Originals über Evolution, Zivilisation und Überlegenheitsanspruch des Menschen musste allerdings launigen Onelinern weichen. Dass "Planet der Affen" mit Mark Wahlberg als funktionalem Charlton-Heston-Ersatz dennoch weit aus dem Gros des US-Sommerangebots herausragt, ist vor allem Verdienst des visuellen Zaubers von Tim Burton und des bahnbrechenden Affen-Makeups von Rick Baker. Affenstark oder einfach nur affig - das ist die Frage, die sich einer weltweiten Fangemeinde stellt, für die "Planet der Affen" (und seine vier zunehmend absurder werdenden Fortsetzungen) als Teil des heiligen Science-Fiction-Dreigestirns (neben "Krieg der Sterne" und "Star Trek") sakrosankt ist. Dankenswerter Weise schert sich Tim Burton in seinem pompösen Affentheater um Denkmalspflege so wenig, wie in seinen anderen Arbeiten um konventionelle Spannungsbögen. Sein filmischer Ansatz ist nicht philosophisch, sondern stets emotional-sensibel: In seinen Welten soll man nicht diskutieren, sondern sich in ihnen verlieren. Deshalb funktioniert sein "Planet der Affen" wunderbar sowohl als eigenständiger Sommer-Actionfilm, aber auch als spannende Variation des Originals, als schrulliger Kommentar, der in seiner Struktur nach Fußnotenprinzip funktioniert und immer wieder die Stützpfeiler des Heston-Films bemüht, um ganz neue Ergebnisse und Entwicklungen folgen zu lassen. Dass sich trotz unverkennbarem Burton-Look die typisch traumhafte Atmosphäre seiner anderen Filme nicht einstellt, mag daran liegen, dass Produzent Richard D. Zanuck die Zügel in der Hand hielt und Burton spät als Auftragsregisseur an Bord kam. Aber gerade, wie es dem Regisseur von "Sleepy Hollow" und "Batman" gelingt, in dem sehr stringent erzählten und von seinem Hauscutter Chris Lebenzon (der auch die großen Jerry-Bruckheimer-Filme schneidet) obendrein mit einem Affenzahn versehenen Krieg der Welten Burtoneske Schrullen und Fetische unterzubringen, macht mehr Freude, als wenn der Regisseur sich nach eigenem Gusto in dem auf den Kopf gestellten Machtverhältnis Mensch/Affe ausgebreitet hätte. Nach einer herrlichen Titelsequenz, in der die Kamera verliebt um die Verzierungen einer Gorilla-Rüstung fährt, setzt die Handlung im Jahr 2029 auf einer Raumstation ein, in der Wissenschaftler die Intelligenz von Affen mit gezielten Trainingsmaßnahmen steigern. Als der Lieblingsschimpanse von Captain Leo Davidson in einem Winzigraumschiff in einem schwarzen Loch verschwindet, jagt der ungestüme Mann ihm hinterher und stürzt in einer Bruchlandung auf einen ihm unbekannten Planeten. Während im Original Charlton Heston und zwei weitere Kollegen sich erst einmal den Weg über unwirtliche Landschaften bahnen mussten und in ihren Gesprächen die Grundlagen für die politischen und gesellschaftlichen Topoi gelegt wurden, hält sich Burton - etwas überhastet - nicht mit Exposition auf, sondern schickt seine Hauptfigur sogleich mitten hinein in die Jagd der Affen auf die als Wilde im Urwald hausenden Menschen. In der Affenstadt, wohin die Gefangenen gebracht werden, findet Burton, was ihn tatsächlich interessiert. Unendlich mehr Faszination als die faden Menschenfiguren (verschenkt: Kris Kristofferson und Ex-Olympia-Nixe Estella Warren, die wenigstens einmal kurz ihre Schwimmkünste zur Schau stellen darf) üben auf ihn natürlich Figuren wie der martialische Schimpansen-General Thade (Tim Roth gibt dem Affen als ständig wutschnaubender Inbegriff purer Aggression Zucker), die aufgeweckte Senatorentochter Ari (Helena Bonham Carter mit der differenziertesten Performance des Films) oder der verschlagene Orang-Utan (Mann fürs Komische: Paul Giamatti). Hier bringt der Regisseur alle Figuren in Stellung, legt den Grundstein für seinen fulminanten Showdown in der Einöde des Planeten, der alles bietet, was Actionfans das Herz übergehen lässt. Erfreuen kann man sich überdies an einem leise angedeuteten Eifersuchtssubplot, in dem Menschenmädchen und Affendame um den Helden buhlen, einem bizarren Auftritt der Burton-Regulars Lisa Marie und Glenn Shadix sowie einer Cameoszene von Charlton Heston als Vater von Thade, in der eine starke Anti-Waffen-Botschaft transportiert wird. Vor allem aber ist "Planet der Affen" der Triumph von Rick Baker: Seine Affenmasken sind absolut atemberaubend und gestatten den Darstellern vorzügliche Leistungen. Dass das Original nicht übertroffen wird, spielt keine Rolle: "Planet der Affen" ist kompetent, versponnen und spektakulär genug, eine Affenregentschaft auch auf Erden zu gewährleisten. ts. Originaltitel: Planet of the Apes Sprache: Deutsch dts/Deutsch DD 5.1/Englisch DD 5.1 Untertitel: Englisch/Dt. f. Hörg. Regie: Tim Burton Darsteller: Mark Wahlberg (Captain Leo Davidson), Tim Roth (General Thade), Helena Bonham Carter (Ari), Michael Clarke Duncan (Attar), Paul Giamatti (Limbo), Estella Warren (Daena), Cary-Hiroyuki Tagawa (Krull), David Warner (Sandar), Kris Kristofferson (Karubi), Erick Avari (Tival), Lucas Elliot Eberl (Birn), Evan Dexter Parke (Gunnar), Glenn Shadix (Senator Nado), Lisa Marie (Nova), Freda Foh Shen (Bon), Charlton Heston (Zaius) Produktion: Richard D. Zanuck Produktionsland: USA Produktionsjahr: 2001 Bildformate: 1:2,35/16:9 Ton: Dolby Surround Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1/dts Laufzeit: 115 min. Filmpreise: Name: Bogey - Box Office Germany Award Jahr: 2001 Kategorie: Silber - 2 Mio. Besucher in 20 Tagen Features: Audiokommentare, Sequenzen mit Vergrößerungsmodus, Darsteller- und Crew-Profile, Multi-Angles-Featurette, Making Of, Fotogalerie, unveröffentlichte Szenen, Musik-Video, Film-Trailer, TV-Spots
Preis jetzt:
Von
Zu
Diese Website enthält Affiliate-Links, für die wir entschädigt werden können.
eBay
Gebraucht
4,99 €
eBay
Gebraucht
4,99 €
33 Jahre nach Franklin J. Schaffners Original von 1968, dessen Status als (filmisches) Denkmal weitaus besser intakt ist als die Freiheitsstatue am legendären Ende des Films, ist Fox nach mehreren Versuchen endlich das Remake geglückt. Oder besser gesagt: eine, wie von den Machern immer wieder betont, "Re-Imagination", in der das clever variierte Handlungsgrundgerüst von damals als Spielwiese für ein ebenso triviales wie effektives Shakespeare-Schlachtengemälde mit bereits viel diskutiertem Schlussgag dient. Die ernsthafte Diskussion des Originals über Evolution, Zivilisation und Überlegenheitsanspruch des Menschen musste allerdings launigen Onelinern weichen. Dass "Planet der Affen" mit Mark Wahlberg als funktionalem Charlton-Heston-Ersatz dennoch weit aus dem Gros des US-Sommerangebots herausragt, ist vor allem Verdienst des visuellen Zaubers von Tim Burton und des bahnbrechenden Affen-Makeups von Rick Baker. Affenstark oder einfach nur affig - das ist die Frage, die sich einer weltweiten Fangemeinde stellt, für die "Planet der Affen" (und seine vier zunehmend absurder werdenden Fortsetzungen) als Teil des heiligen Science-Fiction-Dreigestirns (neben "Krieg der Sterne" und "Star Trek") sakrosankt ist. Dankenswerter Weise schert sich Tim Burton in seinem pompösen Affentheater um Denkmalspflege so wenig, wie in seinen anderen Arbeiten um konventionelle Spannungsbögen. Sein filmischer Ansatz ist nicht philosophisch, sondern stets emotional-sensibel: In seinen Welten soll man nicht diskutieren, sondern sich in ihnen verlieren. Deshalb funktioniert sein "Planet der Affen" wunderbar sowohl als eigenständiger Sommer-Actionfilm, aber auch als spannende Variation des Originals, als schrulliger Kommentar, der in seiner Struktur nach Fußnotenprinzip funktioniert und immer wieder die Stützpfeiler des Heston-Films bemüht, um ganz neue Ergebnisse und Entwicklungen folgen zu lassen. Dass sich trotz unverkennbarem Burton-Look die typisch traumhafte Atmosphäre seiner anderen Filme nicht einstellt, mag daran liegen, dass Produzent Richard D. Zanuck die Zügel in der Hand hielt und Burton spät als Auftragsregisseur an Bord kam. Aber gerade, wie es dem Regisseur von "Sleepy Hollow" und "Batman" gelingt, in dem sehr stringent erzählten und von seinem Hauscutter Chris Lebenzon (der auch die großen Jerry-Bruckheimer-Filme schneidet) obendrein mit einem Affenzahn versehenen Krieg der Welten Burtoneske Schrullen und Fetische unterzubringen, macht mehr Freude, als wenn der Regisseur sich nach eigenem Gusto in dem auf den Kopf gestellten Machtverhältnis Mensch/Affe ausgebreitet hätte. Nach einer herrlichen Titelsequenz, in der die Kamera verliebt um die Verzierungen einer Gorilla-Rüstung fährt, setzt die Handlung im Jahr 2029 auf einer Raumstation ein, in der Wissenschaftler die Intelligenz von Affen mit gezielten Trainingsmaßnahmen steigern. Als der Lieblingsschimpanse von Captain Leo Davidson in einem Winzigraumschiff in einem schwarzen Loch verschwindet, jagt der ungestüme Mann ihm hinterher und stürzt in einer Bruchlandung auf einen ihm unbekannten Planeten. Während im Original Charlton Heston und zwei weitere Kollegen sich erst einmal den Weg über unwirtliche Landschaften bahnen mussten und in ihren Gesprächen die Grundlagen für die politischen und gesellschaftlichen Topoi gelegt wurden, hält sich Burton - etwas überhastet - nicht mit Exposition auf, sondern schickt seine Hauptfigur sogleich mitten hinein in die Jagd der Affen auf die als Wilde im Urwald hausenden Menschen. In der Affenstadt, wohin die Gefangenen gebracht werden, findet Burton, was ihn tatsächlich interessiert. Unendlich mehr Faszination als die faden Menschenfiguren (verschenkt: Kris Kristofferson und Ex-Olympia-Nixe Estella Warren, die wenigstens einmal kurz ihre Schwimmkünste zur Schau stellen darf) üben auf ihn natürlich Figuren wie der martialische Schimpansen-General Thade (Tim Roth gibt dem Affen als ständig wutschnaubender Inbegriff purer Aggression Zucker), die aufgeweckte Senatorentochter Ari (Helena Bonham Carter mit der differenziertesten Performance des Films) oder der verschlagene Orang-Utan (Mann fürs Komische: Paul Giamatti). Hier bringt der Regisseur alle Figuren in Stellung, legt den Grundstein für seinen fulminanten Showdown in der Einöde des Planeten, der alles bietet, was Actionfans das Herz übergehen lässt. Erfreuen kann man sich überdies an einem leise angedeuteten Eifersuchtssubplot, in dem Menschenmädchen und Affendame um den Helden buhlen, einem bizarren Auftritt der Burton-Regulars Lisa Marie und Glenn Shadix sowie einer Cameoszene von Charlton Heston als Vater von Thade, in der eine starke Anti-Waffen-Botschaft transportiert wird. Vor allem aber ist "Planet der Affen" der Triumph von Rick Baker: Seine Affenmasken sind absolut atemberaubend und gestatten den Darstellern vorzügliche Leistungen. Dass das Original nicht übertroffen wird, spielt keine Rolle: "Planet der Affen" ist kompetent, versponnen und spektakulär genug, eine Affenregentschaft auch auf Erden zu gewährleisten. ts. Originaltitel: Planet of the Apes Sprache: Deutsch dts/Deutsch DD 5.1/Englisch DD 5.1 Untertitel: Englisch/Dt. f. Hörg. Regie: Tim Burton Darsteller: Mark Wahlberg (Captain Leo Davidson), Tim Roth (General Thade), Helena Bonham Carter (Ari), Michael Clarke Duncan (Attar), Paul Giamatti (Limbo), Estella Warren (Daena), Cary-Hiroyuki Tagawa (Krull), David Warner (Sandar), Kris Kristofferson (Karubi), Erick Avari (Tival), Lucas Elliot Eberl (Birn), Evan Dexter Parke (Gunnar), Glenn Shadix (Senator Nado), Lisa Marie (Nova), Freda Foh Shen (Bon), Charlton Heston (Zaius) Produktion: Richard D. Zanuck Produktionsland: USA Produktionsjahr: 2001 Bildformate: 1:2,35/16:9 Ton: Dolby Surround Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1/dts Laufzeit: 115 min. Filmpreise: Name: Bogey - Box Office Germany Award Jahr: 2001 Kategorie: Silber - 2 Mio. Besucher in 20 Tagen Features: Audiokommentare, Sequenzen mit Vergrößerungsmodus, Darsteller- und Crew-Profile, Multi-Angles-Featurette, Making Of, Fotogalerie, unveröffentlichte Szenen, Musik-Video, Film-Trailer, TV-Spots
Allgemein | |
|---|---|
format | dvd |
Farbe | silber |
Material | silber |
Größe | 33 |
Verkäufer bieten eine Reihe von Lieferoptionen an, sodass Sie die für Sie am besten geeignete auswählen können. Viele Verkäufer bieten kostenlose Lieferung an. Die Versandkosten und den voraussichtlichen Liefertermin finden Sie immer in einer Auflistung des Verkäufers. Während der Kaufabwicklung wird eine vollständige Liste der Lieferoptionen angezeigt. Dies können sein: Expressversand, Standardversand, Economy-Versand, Click & Collect, kostenlose lokale Abholung vom Verkäufer.
Ihre Optionen für die Rücksendung eines Artikels hängen davon ab, was Sie zurückgeben möchten, warum Sie ihn zurückgeben möchten und welche Rückgabebedingungen der Verkäufer hat. Wenn der Artikel beschädigt ist oder nicht mit der Auflistungsbeschreibung übereinstimmt, können Sie ihn zurückgeben, auch wenn die Rückgaberichtlinie des Verkäufers besagt, dass er keine Rücksendungen akzeptiert. Wenn Sie Ihre Meinung geändert haben und keinen Artikel mehr möchten, können Sie dennoch eine Rücksendung anfordern, der Verkäufer muss diese jedoch nicht akzeptieren. Wenn der Käufer seine Meinung zu einem Kauf ändert und einen Artikel zurückgeben möchte, muss er möglicherweise die Rücksendekosten bezahlen, abhängig von den Rückgabebedingungen des Verkäufers. Verkäufer können dem Käufer eine Rücksendeadresse und zusätzliche Rücksendeportoinformationen zur Verfügung stellen. Verkäufer zahlen für das Rückporto, wenn es ein Problem mit dem Artikel gibt. Wenn der Artikel beispielsweise nicht mit der Auflistungsbeschreibung übereinstimmt, beschädigt oder defekt ist oder gefälscht ist. Laut Gesetz haben Kunden in der Europäischen Union auch das Recht, den Kauf eines Artikels innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag zu stornieren, an dem Sie die letzte von Ihnen bestellte Ware erhalten, oder ein von Ihnen angegebener Dritter (außer dem Spediteur) (falls separat geliefert). Dies gilt für alle Produkte mit Ausnahme von digitalen Artikeln (z. B. digitaler Musik), die Ihnen sofort mit Ihrer Bestätigung zur Verfügung gestellt werden, sowie für andere Artikel wie Video, DVD, Audio, Videospiele, Sex- und Sinnlichkeitsprodukte und Softwareprodukte, bei denen der Artikel verwendet wurde nicht versiegelt.
Verkäufer müssen nur dann eine Rückerstattung für bestimmte Artikel anbieten, wenn diese fehlerhaft sind, z. B.: Personalisierte Artikel und Sonderanfertigungen, verderbliche Artikel, Zeitungen und Zeitschriften, unverpackte CDs, DVDs und Computersoftware. Wenn Sie Ihr PayPal-Guthaben oder Bankkonto zur Einzahlung der ursprünglichen Zahlung verwendet haben, wird das zurückerstattete Geld auf Ihr PayPal-Guthaben zurückgeführt. Wenn Sie eine Kredit- oder Debitkarte verwendet haben, um die ursprüngliche Zahlung zu finanzieren, wird das zurückerstattete Geld auf Ihre Karte zurückgeführt. Der Verkäufer wird die Rückerstattung innerhalb von drei Arbeitstagen vornehmen, es kann jedoch bis zu 30 Tage dauern, bis Paypal die Überweisung verarbeitet. Bei Zahlungen, die teilweise von einer Karte und teilweise von Ihrem Guthaben / Ihrer Bank finanziert werden, wird das von Ihrer Karte abgezogene Geld auf Ihre Karte zurückgeführt und der Restbetrag wird auf Ihr PayPal-Guthaben zurückgeführt.