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Dreidimensionale Impressionen aus dem Folterkeller verschafft uns dieser blutige B-Thriller mit Genrestar Angela Bettis ("Die Prophezeiung"). 2007, also lange vor der populären 3D-Welle, nutzte der Independent-Filmer Jed Weintrob die 3D-Technik der Firma RealD, deren Kamerasysteme später für "Avatar" und Co. zum Einsatz kamen. Weintrob kann damit für sich in Anspruch nehmen, den ersten Torture Porn in 3D erstellt zu haben. Ferner fand er mit Angela Bettis, die sich seit ihrer Rolle in "May" einen klangvollen Namen bei Genrefans erarbeitet hat, und der aus der "Hannah Montana"-Serie bekannten Kirby Bliss Blanton zwei klingende feminine Namen. Dass sein Kleinstadt-Slasher dennoch erst nach drei Jahren ins Kino gelangt, hat seinen Grund. Denn ohne die makellose 3D-Optik wäre "Scar" eher ein klassischer Fall fürs Videoregal. Ohne sonderliche charakterliche Vertiefungen entspinnt sich ein typischer Plot, mithin das übliche, was dem Fan auf diesem Niveau zustößt. Die traumatisierte Heldin Joan (Bettis) hat als Jugendliche den Folterkeller überlebt und ist seelisch wie körperlich gezeichnet. Die "Saw" entliehene Wolfsmentalität - würde man seine beste Freundin opfern, um zu überleben? - dient nicht als Denkanstoß wie etwa in "WAZ", sondern nur als Entschuldigung für ausgewalzte Sadismen on screen. Was nun nichts Schlechtes bedeuten muss, aber der Leerlauf zwischen den Thrill-Szenen - Joans Nichte Olympia (Kirby Bliss Blanton) soll in der verschlafenen Kleinstadt zur Prom Queen gewählt werden - stört das Ekelvergnügen. Anders als "Piranha 3D" wird das Treiben der partywütigen Schüler ohne Ironie präsentiert, denn Weintrob nimmt sein Werk ernst. Den Genre-Konventionen nach hebt bei Joans Rückkehr an den Ort ihres Traumas erneut eine Mordserie an, die entweder der eigentlich vor 13 Jahren gestorbene Original-Killer oder ein Copy-Cat verantwortet. Als Olympia entführt wird und der Verdacht auf die psychisch labile Joan fällt, ist ihr Heldenmut gefragt. Wenn schon die Handlungsversatzstücke kaum sonderlich kunstvoll aneinander gereiht werden, so entschädigt der plastische, genuine 3D-Look allemal dafür. Und außerdem offenbart Weintrob gewaltpornographische Folter-Exkurse, die im Gegensatz zum überkandidelten Funsplatter Alexandre Ajas eine echte Mutprobe bedeuten. Vor allem das Finale sucht an Drastik und Härte seinesgleichen, was zumindest für hiesige Kinoverhältnisse ein hervorstechendes Alleinstellungsmerkmal bedeutet. tk. Originaltitel: Scar Sprache: Deutsch DD 5.1/Englisch DD 5.1 Untertitel: Deutsch Regie: Jed Weintrob Darsteller: Angela Bettis (Joan Burrows), Kirby Bliss Blanton (Olympia Burrows), Ben Cotton (Bishop), Christopher Titus (Jeff), Devon Graye (Paul Watts), Al Sapienza (Delgado), Brittney Wilson (Joan Burrows (Jung)), Monika Mar-Lee (Sandra), Carey Feehan (Brian), Tegan Moss Produktion: Norman Twain Produktionsland: USA Produktionsjahr: 2007 Bildformate: 1:1,78/1080p Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1 Medienanzahl: 1 Laufzeit: 76 min. Kritik: Jed Weintrob realisierte seinen Horrorthriller im Stil der aktuellen Torture-Porn-Welle bereits 2007 - und somit lange vor dem Siegeszug von "Avatar" und Co. - in 3D. Zwar ist die Optik des auf HD-Video gedrehten Films gewöhnungsbedürftig, fehlt ihm die Selbstironie eines "Piranha", und kommt die Story über die üblichen Plottwists nicht hinaus. Mit Angela Bettis ("May") und Kirby Bliss Blanton ("Hannah Montana") hat er jedoch zwei klingende Namen in den Hauptrollen vorzuweisen. Genrefans werden gut bedient.
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Dreidimensionale Impressionen aus dem Folterkeller verschafft uns dieser blutige B-Thriller mit Genrestar Angela Bettis ("Die Prophezeiung"). 2007, also lange vor der populären 3D-Welle, nutzte der Independent-Filmer Jed Weintrob die 3D-Technik der Firma RealD, deren Kamerasysteme später für "Avatar" und Co. zum Einsatz kamen. Weintrob kann damit für sich in Anspruch nehmen, den ersten Torture Porn in 3D erstellt zu haben. Ferner fand er mit Angela Bettis, die sich seit ihrer Rolle in "May" einen klangvollen Namen bei Genrefans erarbeitet hat, und der aus der "Hannah Montana"-Serie bekannten Kirby Bliss Blanton zwei klingende feminine Namen. Dass sein Kleinstadt-Slasher dennoch erst nach drei Jahren ins Kino gelangt, hat seinen Grund. Denn ohne die makellose 3D-Optik wäre "Scar" eher ein klassischer Fall fürs Videoregal. Ohne sonderliche charakterliche Vertiefungen entspinnt sich ein typischer Plot, mithin das übliche, was dem Fan auf diesem Niveau zustößt. Die traumatisierte Heldin Joan (Bettis) hat als Jugendliche den Folterkeller überlebt und ist seelisch wie körperlich gezeichnet. Die "Saw" entliehene Wolfsmentalität - würde man seine beste Freundin opfern, um zu überleben? - dient nicht als Denkanstoß wie etwa in "WAZ", sondern nur als Entschuldigung für ausgewalzte Sadismen on screen. Was nun nichts Schlechtes bedeuten muss, aber der Leerlauf zwischen den Thrill-Szenen - Joans Nichte Olympia (Kirby Bliss Blanton) soll in der verschlafenen Kleinstadt zur Prom Queen gewählt werden - stört das Ekelvergnügen. Anders als "Piranha 3D" wird das Treiben der partywütigen Schüler ohne Ironie präsentiert, denn Weintrob nimmt sein Werk ernst. Den Genre-Konventionen nach hebt bei Joans Rückkehr an den Ort ihres Traumas erneut eine Mordserie an, die entweder der eigentlich vor 13 Jahren gestorbene Original-Killer oder ein Copy-Cat verantwortet. Als Olympia entführt wird und der Verdacht auf die psychisch labile Joan fällt, ist ihr Heldenmut gefragt. Wenn schon die Handlungsversatzstücke kaum sonderlich kunstvoll aneinander gereiht werden, so entschädigt der plastische, genuine 3D-Look allemal dafür. Und außerdem offenbart Weintrob gewaltpornographische Folter-Exkurse, die im Gegensatz zum überkandidelten Funsplatter Alexandre Ajas eine echte Mutprobe bedeuten. Vor allem das Finale sucht an Drastik und Härte seinesgleichen, was zumindest für hiesige Kinoverhältnisse ein hervorstechendes Alleinstellungsmerkmal bedeutet. tk. Originaltitel: Scar Sprache: Deutsch DD 5.1/Englisch DD 5.1 Untertitel: Deutsch Regie: Jed Weintrob Darsteller: Angela Bettis (Joan Burrows), Kirby Bliss Blanton (Olympia Burrows), Ben Cotton (Bishop), Christopher Titus (Jeff), Devon Graye (Paul Watts), Al Sapienza (Delgado), Brittney Wilson (Joan Burrows (Jung)), Monika Mar-Lee (Sandra), Carey Feehan (Brian), Tegan Moss Produktion: Norman Twain Produktionsland: USA Produktionsjahr: 2007 Bildformate: 1:1,78/1080p Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1 Medienanzahl: 1 Laufzeit: 76 min. Kritik: Jed Weintrob realisierte seinen Horrorthriller im Stil der aktuellen Torture-Porn-Welle bereits 2007 - und somit lange vor dem Siegeszug von "Avatar" und Co. - in 3D. Zwar ist die Optik des auf HD-Video gedrehten Films gewöhnungsbedürftig, fehlt ihm die Selbstironie eines "Piranha", und kommt die Story über die üblichen Plottwists nicht hinaus. Mit Angela Bettis ("May") und Kirby Bliss Blanton ("Hannah Montana") hat er jedoch zwei klingende Namen in den Hauptrollen vorzuweisen. Genrefans werden gut bedient.
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Dreidimensionale Impressionen aus dem Folterkeller verschafft uns dieser blutige B-Thriller mit Genrestar Angela Bettis ("Die Prophezeiung"). 2007, also lange vor der populären 3D-Welle, nutzte der Independent-Filmer Jed Weintrob die 3D-Technik der Firma RealD, deren Kamerasysteme später für "Avatar" und Co. zum Einsatz kamen. Weintrob kann damit für sich in Anspruch nehmen, den ersten Torture Porn in 3D erstellt zu haben. Ferner fand er mit Angela Bettis, die sich seit ihrer Rolle in "May" einen klangvollen Namen bei Genrefans erarbeitet hat, und der aus der "Hannah Montana"-Serie bekannten Kirby Bliss Blanton zwei klingende feminine Namen. Dass sein Kleinstadt-Slasher dennoch erst nach drei Jahren ins Kino gelangt, hat seinen Grund. Denn ohne die makellose 3D-Optik wäre "Scar" eher ein klassischer Fall fürs Videoregal. Ohne sonderliche charakterliche Vertiefungen entspinnt sich ein typischer Plot, mithin das übliche, was dem Fan auf diesem Niveau zustößt. Die traumatisierte Heldin Joan (Bettis) hat als Jugendliche den Folterkeller überlebt und ist seelisch wie körperlich gezeichnet. Die "Saw" entliehene Wolfsmentalität - würde man seine beste Freundin opfern, um zu überleben? - dient nicht als Denkanstoß wie etwa in "WAZ", sondern nur als Entschuldigung für ausgewalzte Sadismen on screen. Was nun nichts Schlechtes bedeuten muss, aber der Leerlauf zwischen den Thrill-Szenen - Joans Nichte Olympia (Kirby Bliss Blanton) soll in der verschlafenen Kleinstadt zur Prom Queen gewählt werden - stört das Ekelvergnügen. Anders als "Piranha 3D" wird das Treiben der partywütigen Schüler ohne Ironie präsentiert, denn Weintrob nimmt sein Werk ernst. Den Genre-Konventionen nach hebt bei Joans Rückkehr an den Ort ihres Traumas erneut eine Mordserie an, die entweder der eigentlich vor 13 Jahren gestorbene Original-Killer oder ein Copy-Cat verantwortet. Als Olympia entführt wird und der Verdacht auf die psychisch labile Joan fällt, ist ihr Heldenmut gefragt. Wenn schon die Handlungsversatzstücke kaum sonderlich kunstvoll aneinander gereiht werden, so entschädigt der plastische, genuine 3D-Look allemal dafür. Und außerdem offenbart Weintrob gewaltpornographische Folter-Exkurse, die im Gegensatz zum überkandidelten Funsplatter Alexandre Ajas eine echte Mutprobe bedeuten. Vor allem das Finale sucht an Drastik und Härte seinesgleichen, was zumindest für hiesige Kinoverhältnisse ein hervorstechendes Alleinstellungsmerkmal bedeutet. tk. Originaltitel: Scar Sprache: Deutsch DD 5.1/Englisch DD 5.1 Untertitel: Deutsch Regie: Jed Weintrob Darsteller: Angela Bettis (Joan Burrows), Kirby Bliss Blanton (Olympia Burrows), Ben Cotton (Bishop), Christopher Titus (Jeff), Devon Graye (Paul Watts), Al Sapienza (Delgado), Brittney Wilson (Joan Burrows (Jung)), Monika Mar-Lee (Sandra), Carey Feehan (Brian), Tegan Moss Produktion: Norman Twain Produktionsland: USA Produktionsjahr: 2007 Bildformate: 1:1,78/1080p Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1 Medienanzahl: 1 Laufzeit: 76 min. Kritik: Jed Weintrob realisierte seinen Horrorthriller im Stil der aktuellen Torture-Porn-Welle bereits 2007 - und somit lange vor dem Siegeszug von "Avatar" und Co. - in 3D. Zwar ist die Optik des auf HD-Video gedrehten Films gewöhnungsbedürftig, fehlt ihm die Selbstironie eines "Piranha", und kommt die Story über die üblichen Plottwists nicht hinaus. Mit Angela Bettis ("May") und Kirby Bliss Blanton ("Hannah Montana") hat er jedoch zwei klingende Namen in den Hauptrollen vorzuweisen. Genrefans werden gut bedient.
Allgemein | |
|---|---|
format | blu-ray |
Altersgruppe | Erwachsener |
Größe | 3 |
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