





Darauf mussten wir lange genug warten: Jodie Foster is back, in einem Genre, in dem sie schon mehrfach brillierte und mit einer Rolle, die ihr auf den Leib geschrieben scheint. Das Szenario sorgt für Pulsrasen: An Bord eines Verkehrsmittels verschwindet eine Person, und nur die Heldin will sie gesehen haben. Die Parallelen zu Hitchcock sind unübersehbar, und der junge deutsche Regisseur Robert Schwentke wird diesem legendären Vorbild auf souveräne Weise gerecht. Er verknüpft die Thrillerhandlung mit einem unter die Haut gehenden Psychodrama und entwirft das Porträt einer vor Terrorangst paranoiden Gesellschaft. Damit erreicht er eine emotionale Intensität, in die sich handelsübliche Thriller gar nicht erst vorwagen. Bereits der Auftakt ist nervenaufreibend: Die amerikanische Ingenieurin Kyle hat ihren Mann durch einen Unfall verloren. Aus dem winterlich eisigen Berlin fliegt sie mit ihrer kleinen Tochter zurück in die USA. Als das Mädchen während des Fluges nicht mehr aufzufinden ist, glaubt die Mutter erst an einen dummen Zufall - immerhin befinden sie sich an Bord eines labyrinthischen Doppeldeckers. Doch das Kind taucht trotz genauen Suchens nicht wieder auf. Aus Nervosität wird Verzweiflung, aus Verzweiflung Panik. Andererseits gibt es keine Anzeichen für die Anwesenheit der Kleinen. Hat sich die psychisch angeschlagene Kyle ihre Existenz nur eingebildet? Mit perfider Raffinesse ziehen Regisseur Schwentke und sein Autor Billy Ray der Heldin und dem Zuschauer den Boden unter den Füßen weg. Strategisch wie Schachmeister führen sie ein Überraschungsmanöver nach dem anderen durch, bis hin zur verblüffenden Auflösung. Entscheidend für die enorme Wirkung des Films aber ist die Hauptdarstellerin: Jodie Foster hatte sich schon mit ihrem letzten Erfolg "Panic Room" als Mutter in Gefahr bewährt, jetzt steht weniger das Actionspektakel als pure psychologische Spannung im Vordergrund. So hat sie die Chance, viel tiefer in emotionale Abgründe abzutauchen, wie in ihrem Hit "Das Schweigen der Lämmer". Da die zweifache Oscarpreisträgerin nur selten vor die Kamera tritt, zeigt dieser Film, welch hohen Stellenwert sie "Flightplan - Ohne jede Spur" beimaß. Sie läuft, mit exzellenten Nebendarstellern wie Peter Sarsgaard und Sean Bean, zu Topform auf: Für sie ein neuer Karriere-Höhenflug, für Regisseur Schwentke der Durchbruch in Hollywood. Und für uns grenzenlose Hochspannung. Originaltitel: Flightplan Sprache: Deutsch DD 5.1/Englisch DD 5.1/Türkisch DD 5.1 Untertitel: Deutsch/Englisch/Französisch/Spanisch/Italienisch/Türkisch/Arabisch/Engl. f. Hörg. Regie: Robert Schwentke Darsteller: Jodie Foster (Kyle Pratt), Peter Sarsgaard (Gene Carson), Sean Bean (Kapitän Rich), Kate Beahan (Stephanie), Erika Christensen (Fiona), Marlene Lawston (Julia Pratt), Michael Irby (Obaid), Assaf Cohen (Ahmed), Shane Edelman (Mr. Loud), Mary Gallagher (Mrs. Loud), Haley Ramm (Brittaney Loud), Forrest Landis (Rhett Loud), Jana Kolesarova (Claudia), Brent Sexton (Elias), Judith Scott (Estella), John Benjamin Hickey (David), Matt Bomer (Eric), Gavin Grazer (FBI Agent), Christopher Gartin (Mike), Bess Wohl (Katerina), Kirk B.R. Woller (Grunick), Stephanie Faracy (Anna), Christian Berkel (Direktor der Leichenhalle), Greta Scacchi (Therapeutin), Amanda Brooks (Irene) Produktion: Brian Grazer Produktionsland: USA Produktionsjahr: 2005 Bildformate: 1:2,35/16:9 Ton: Dolby Surround Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1 Laufzeit: 94 min. Features: Making of, Featurettes
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Darauf mussten wir lange genug warten: Jodie Foster is back, in einem Genre, in dem sie schon mehrfach brillierte und mit einer Rolle, die ihr auf den Leib geschrieben scheint. Das Szenario sorgt für Pulsrasen: An Bord eines Verkehrsmittels verschwindet eine Person, und nur die Heldin will sie gesehen haben. Die Parallelen zu Hitchcock sind unübersehbar, und der junge deutsche Regisseur Robert Schwentke wird diesem legendären Vorbild auf souveräne Weise gerecht. Er verknüpft die Thrillerhandlung mit einem unter die Haut gehenden Psychodrama und entwirft das Porträt einer vor Terrorangst paranoiden Gesellschaft. Damit erreicht er eine emotionale Intensität, in die sich handelsübliche Thriller gar nicht erst vorwagen. Bereits der Auftakt ist nervenaufreibend: Die amerikanische Ingenieurin Kyle hat ihren Mann durch einen Unfall verloren. Aus dem winterlich eisigen Berlin fliegt sie mit ihrer kleinen Tochter zurück in die USA. Als das Mädchen während des Fluges nicht mehr aufzufinden ist, glaubt die Mutter erst an einen dummen Zufall - immerhin befinden sie sich an Bord eines labyrinthischen Doppeldeckers. Doch das Kind taucht trotz genauen Suchens nicht wieder auf. Aus Nervosität wird Verzweiflung, aus Verzweiflung Panik. Andererseits gibt es keine Anzeichen für die Anwesenheit der Kleinen. Hat sich die psychisch angeschlagene Kyle ihre Existenz nur eingebildet? Mit perfider Raffinesse ziehen Regisseur Schwentke und sein Autor Billy Ray der Heldin und dem Zuschauer den Boden unter den Füßen weg. Strategisch wie Schachmeister führen sie ein Überraschungsmanöver nach dem anderen durch, bis hin zur verblüffenden Auflösung. Entscheidend für die enorme Wirkung des Films aber ist die Hauptdarstellerin: Jodie Foster hatte sich schon mit ihrem letzten Erfolg "Panic Room" als Mutter in Gefahr bewährt, jetzt steht weniger das Actionspektakel als pure psychologische Spannung im Vordergrund. So hat sie die Chance, viel tiefer in emotionale Abgründe abzutauchen, wie in ihrem Hit "Das Schweigen der Lämmer". Da die zweifache Oscarpreisträgerin nur selten vor die Kamera tritt, zeigt dieser Film, welch hohen Stellenwert sie "Flightplan - Ohne jede Spur" beimaß. Sie läuft, mit exzellenten Nebendarstellern wie Peter Sarsgaard und Sean Bean, zu Topform auf: Für sie ein neuer Karriere-Höhenflug, für Regisseur Schwentke der Durchbruch in Hollywood. Und für uns grenzenlose Hochspannung. Originaltitel: Flightplan Sprache: Deutsch DD 5.1/Englisch DD 5.1/Türkisch DD 5.1 Untertitel: Deutsch/Englisch/Französisch/Spanisch/Italienisch/Türkisch/Arabisch/Engl. f. Hörg. Regie: Robert Schwentke Darsteller: Jodie Foster (Kyle Pratt), Peter Sarsgaard (Gene Carson), Sean Bean (Kapitän Rich), Kate Beahan (Stephanie), Erika Christensen (Fiona), Marlene Lawston (Julia Pratt), Michael Irby (Obaid), Assaf Cohen (Ahmed), Shane Edelman (Mr. Loud), Mary Gallagher (Mrs. Loud), Haley Ramm (Brittaney Loud), Forrest Landis (Rhett Loud), Jana Kolesarova (Claudia), Brent Sexton (Elias), Judith Scott (Estella), John Benjamin Hickey (David), Matt Bomer (Eric), Gavin Grazer (FBI Agent), Christopher Gartin (Mike), Bess Wohl (Katerina), Kirk B.R. Woller (Grunick), Stephanie Faracy (Anna), Christian Berkel (Direktor der Leichenhalle), Greta Scacchi (Therapeutin), Amanda Brooks (Irene) Produktion: Brian Grazer Produktionsland: USA Produktionsjahr: 2005 Bildformate: 1:2,35/16:9 Ton: Dolby Surround Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1 Laufzeit: 94 min. Features: Making of, Featurettes
Allgemein | |
|---|---|
Marke | Touchstone Pictures |
Altersgruppe | kids |
Geschlecht | female |
Größe | 5 |
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